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1 Post By Charly
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Ein Kelari im Silberwald
Nun sitze ich hier, in einem Rasthaus im Silberwald, ich bin weit über 300 Jahre alt, meine Freunde, Zwerge, Menschen sind ähnlich alt so um die 80 Jahre, aber nach ihrem Maßstab ..... :-)
Das erste mal sah ich den Silberwald als Söldner einer Invasionsstreitkraft der Zweifelnden, der Skeptiker - aber das war egal, als wir die silberne Landung eroberten zweifelte keiner mehr, zumindest die Überlebenden nicht.
Ich begann in Telara den Krieg als Kelari, ich war einer, bin aber kein Kelari, in meiner letzten Heimat war ich ein Druchii, davor war ich ein Mensch, ich wurde als Strahan of Stirling geboren, zweitjüngster Sohn eines freien Ritters, ich nahm an den Feldzügen gegen die midgardischen Horden und die hibernischen Fantasten teil, ich erwarb mir Ruhm und Ruf, am Ende, kurz vor meinem "Untergang" war ich berühmter als Arthur - dann - dann geschah das Unfassliche - auf einer Trollpirsch erfaßte mich ein Licht und ...... und...... es sendete mich in eine andere Welt, níchtmal als Mensch sondern als Teil einer brutalen Invasionsflotte von Dunkelelfen! Ich war ein Sklave! Das Schiff hieß "Gärender Sklave" und war größer als ich mir vorstellen konnte. Sogar größer als Camelot, über 200.000 Druchii lebten auf diesem Schiff, die Sklaven, ungefähr der 50fache Teil, wurden nicht gezählt. So lebten auf diesem Schiff ungefähr 150.000.000 Wesen, Menschen wie Druchii.
Aber, genaugenommen, war ich nicht ich, ich war der Vater von mir und mein Sohn zugleich und während der fast 80 Jahre dauernden Überfahrt zeugte ich einen Sohn mit einer Elfin, er hieß und heißt bis heute Caphalorn - am Tag seiner Geburt wurde ich geopfert von Jüngern des Khaine zu Ehren von Malekith und mein Geist ging über in meinen Sohn Caphalorn und er bekam von mir viele Dinge, vor allem aber meine Kampffähigkeiten. Und von seiner Mutter erbte er, was er bis heute nicht weiß und niemals wissen wird, die Fähigkeit der Gnade.
Ich starb an einem grauen Tag im Herbst und ging über, in die Seele meines Sohnes, Caphalorn, er der das Ergebnis einer lustvollen Vereinigung eines Menschen und Elfin war, meiner Eltern. Die Druchii, die uns bewachten verstanden sofort, was hier geschah. Jahre später wurde mir erklärt, dass mein Vater, Strahan of Stirling am Tag meiner Geburt starb und meine Mutter eine Hochelfin niedrer Geburt zur gleichen Stunde durch das Schwert gerichtet wurde und ich deshalb während der ersten Stunde meine Geburt in die Schwarze Garde gegeben wurde - um Malekith zu schützen - nur taugte ich nicht dazu.
Ich hatte Magie in mir und wurde deshalb, nach gut 20 Jahren Schwertkunde, mein Fehler waren nicht meine Fähigkeiten in der Kunst des Tötens, des Schwertkampfes, mein Fehler war eben diese Magie, ich konnte Heilen, in die Hände der Jünger des Khaine gegeben und - sie wußten nicht was sie taten - denn ich begründete eine neue Schule der Jünger des Khaine- ich begründete die Schule des Nahkampfes und des gleichzeitigen Heilsn - etwas was die Jünger noch nie beherzigten - sie waren, im Prinzip, schwache heilende Wesen, ohne jemals ihre Fähigkeiten bis zu ihren eigenen Grenzen zu erproben, in mir aber schlug, neben der heilenden Magie, das Erbe meines Vaters durch - er mag ein Edelmann gewesen sein, trotzdem war er ein Schlächter, wie alle anderen Ritter auch und ich schlachtete und als wir nach gut 100 Jahren in Ulthuan anlegten hatte ich eine neue Kaste begründet. Das Haus Targaryen. Ich begann als Sklave und landete als Fürst. Ich tötete in den gut 100 Jahren nach dem mich die Garde verstoßen hatte über 5000 Konkurrenten, Ordensbrüder, Mitbewerber, ich wuchs zu einem perfekten Druchii heran, ohne jemals deren Blut in meinen Adern kreisen zu spüren. Aber mit der den Druchii zu eigen seienden Gnadenlosigkeit.
Und jede Tötung erfreute mich - innerhalb weniger Wochen hatten wir die Elfen vernichtet - nicht ausgerottet - leider - aber sie waren nicht mehr in der Lage sich sinnvoll zu verteidigen. Ich wurde in der Folge ein "Führer eines großen Hauses", ich stellte in der Zwischenzeit über 70000 Krieger, Orks, Menschen und vor allem 5000 Druchii, und ich wurde zu einer Verhandlung in die "Unvermeidliche Stadt" geladen. Anfangs erfreute ich mich ob meiner Macht, berauschte mich daran, aber als ich diesen Schmutz, diesen Dreck, dieses Chaos betrat war mir sofort klar, das wir diese "Wesen", die diese Stadt bewohnten maximal zur Eroberung von Ulthuan benutzen sollten, nicht aber um unsere Ziele, unsere Kunst, zu verfolgen und dann, dann sah ich das was mich am meisten anekelte.....handelnde Druchii, also Dunkelelfen die den verrotteten Menschen etwas verkaufte, schlimmer noch ich sah Druchii die auch den Orks und den Goblins Dinge von Wert verkauften, ich sah sogar angerauschte, um nicht zu sagen., völlig besoffene Druchii, die durch die Unvermeidliche Stadt taumelten.
Druchii und Schotten handeln nicht, sie handeln - das brach in mir durch, schlimmer als ein Schmerz und ich zog mich mit meiner Armee, ca. 500 Druchii stark, der Rest verfiel dem Wahn der Unvermeidlichen Stadt, zurück, in die düsteren Lande und säuberte diese von den Elfen - unseren schwachen Cousins. Keiner rechnete mit dem Erfolg von uns, von meinen 5000 blieben mir 500 von den 500 blieben, am Tag der Befreiung Ulthuans, noch 50, mit diesem 50 zog ich zurück in die "Unvermeidliche" und wir eroberten diese Stadt, einer von uns starb, aber nicht am feindlichen Schwert, er fiel vom Flugdrachen, völlig trunken - leider nicht vom Erfolg, sondern vom Schnapps der Menschen.
Aber Malekith wußte, das er mich nicht ignorieren durfte und konnte so begann er eine Magie zu weben, die mich in die schlimmste Welt bewegen sollte die ich jemals betrat - Atreia - ein Albtraum - auch dort kam ich als "Druchii" auf die Welt - als Kantor und wieder musste ich Tausende töten und es tat mir nicht weh.
Optimiert
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Teil 2 von - ich weiß nicht wievielen Teilen :-)
Ich begann meine Ausführungen ja damit, das ich sagte, ich säße als Skeptiker in einem Gasthaus im Silberwald, direkt neben der großen Akademie - ja das stimmt, wir Skeptiker haben die Wächterlande überrannt bis zum ersten wirklich großen Riss. Als meine Gefährten und ich die Silberne Ladung erstürmten verloren wir tausende Freunde, Kampfgefährten oder einfach die Blüte der skeptischen Krieger. Meine Einheit verlor über neunzig von einhundert trotzdem gewannen wir.
Aber an dem Tag an dem wir uns von den Kämpfen erholen wollten tat sich ein Riss auf, wie ihn noch keiner zuvor gesehen hatte. Wir konnten uns gerade noch am letzten Zipfel der Landung halten, teilweise standen wir bis zu den Knien im Wasser, welches rot und zähflüssig war, weil das Blut gerann, Seite an Seite mit den Wächtern, keiner war unverletzt, keiner war optimistisch, aber wir haben den Kampf gewonnen, davon aber an anderer Stelle mehr.
Ich kam also in die Welt Atreia, ich behielt, anders, als auf den scharzen Archen, meine Äußerlichkeit, ich sah aus wie ein Druchii aber ich handelte nicht mehr so, ich tötete nicht mehr nur aus Lust am Töten, ich heilte nicht mehr nur weil es eine Notwendigkeit war. Ich kam, ohnmächtig zu mir, auf der kalten Planetenhälfte, Asmodae, in einem Lager von Verbannten und Verbrechern, zügellosen und unbeholfenen Wesen, im Vergleich zu mir. Ich erkannte sofort, das meine Fähigkeiten zum Großteil, aber nicht endgültig, erloschen waren, ich beherrschte den Kampf, in seinen Grundzügen und die Heilung in ihren Grundzügen. Aber - ich war auch menschlich gewachsen, ich wollte keinem Haus mehr vorstehen, in meiner Seelen vereinten sich verschiedene Arten, Rassen, Völker - ich war ein Highlander, ein Elf, ein Druchii ich blieb ein Schlächter.
Aber dann geschah etwas, womit ich niemal gerechnet habe, rechnen durfte. In dieser dunklen Welt gab es einen leuchtenden Pol.
Ich kämpfte mich durch die Reihen der Banditen, der Verbannten, ich traf auf Magier, Hexen, Berufsmörder doch nach gut zehn Jahren wurde ich von einer Hexe, einer häßlichen zahnlosen Vettel in die Hauptstadt Asmodaes gesandt. Sie allein sandte mich nicht, es waren viele alte Vetteln und ein junger Magier - aber allein der Name der Stadt - Pandämonium - weckte in mir Gefühle wie ich sie lange nicht mehr spürte.
In einer Zeremonie wurde ich zu einem "Auserkorenen" und sofort sprachen mich viele Häuser an, ob ich nicht deren Champion werden wollte. Ich wollte nicht. Aber, etwas das ich meinen Träumen immer schon wollte, wurde Wahrheit - ich konnte fliegen. Und ich flog, über schneebedeckte Ebenen, über tropenschwüle Dschungel und ich flog in das All, ich den Raum der Welten.
Anders als in meinen früheren Leben entschied ich mich für die Einsamkeit, ich wollte keinem Haus vorstehen, nichtmal einem angehören, ich wollte "für mich" sein und ich blieb für mich. Ich holte Atreia heim wie ein Rachedämon, ich verachtete diese Würmer die meinten mich zu dritt töten zu können, während ich mich in der Kunst der Waffenschmiedens vervollkommnete, ich töte sie alle, mal mehr mal weniger mit Herz, manchmal zerschmetterte ich deren Schädel mit dem Kampfstab, mal ließ ich sie an mir erschöpfen, denn ich vervollkommnete ich nur die Schmiedekunst, ich vervollkommnete auch meine Fähigkeit mich zu heilen in einem Kampf und meine Gegner starben sehr häufig nur an simpler Erschöpfung - diese Narren.
Das größte Vergnügen für mich war aber die Tötung um der Kunst willen. Die große Mehrzahl meiner Feinde indentifizierte mich sofort als Priester und glaubte ein leichtes Spiel zu haben, doch dem war nicht so, allein schon wegen meiner Erfahrungen in Ulthuan halber war ich, obwohl ich, als Altreischer Kantor nicht über stärksten tötenden Fähigkeiten verfügte in der Lage Kampfsituationen intuitiv zu erkenne und für mich zu entscheiden. Das schottische und druchiische Erbe ist eben mächtiger als jeder Zauber. Diese Erfahrung, gepaart mit der Macht der Erfahrunge, machte mich nahezu unbesiegbar. Und ich gewann, ich tötete und ich schlachtete, ich häutete meine toten Gegner, manchmal waren es auch nur Opfer und malte auf deren Haut, die ich vorher gegerbt hatte Bilder von großer Kraft, mit Pinseln die ich aus den Haaren meiner Opfer herstellte.
Ich war ein Künstler und ein Schlächter - ich war ein Druchii. Und dann, dann geschah es - ich hasste Malekith an dem Tag aber ich ahnte nicht, das es nicht Malekith war, nicht sein konnte, wieder tat sich der Himmel auf und sandte mir einen hellen Lichtstrahl und ich erwachte.........
Und ich erkannte meinen Namen wirklich - ich trennte mich auch seelisch von meinem Vater und meiner Mutter. Meine Name ich Caphalorn, ein Krieger, kein Druchii, kein Mensch, kein Elf, aber mit der Gnade des langen Lebens bestraft.
Als ich das erkannte, stand ich in einer wahnwitzigen Kammer vor einem völlig verrückten Menschen mit einer Schweißerbrille vor den Augen. Und er, der Wahnsinnige begrüßte mich mit den Worten: Willkommen Auserwählter und ich bekam einen Lachkrampf.
Wird fortgesetzt.
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Ein Ausflug in die Häuser, die Bünde und dessen was früher wichtig war und wahr war.
Ich berichtete ja bereits über meine Vergangenheit, meine Herkunft, meine Eltern, meinen Weg. Ob als "ererbter Highlander" oder als Druchii oder als Kelari, für mich gibt es nur eine Maßgabe, das ist die Loyalität zu meinen Verbündeten zu meinen Kampfgefährten die Loyalität zu denen mit denen ich in Gedanken eins bin. Denn, da sein wir mal ehrlich, niemand ist so vertrauenswürdig wie der, der einem selbst geholfen hat nicht zu sterben, ob im Kampf oder im "Leben"!.
In meiner Zeit, also der Zeit meines Vaters, Strahan of Stirling, der die midgardischen und hibernischen Reiche eroberte, war Loyalität der höchste Begriff ritterlicher Ehre. Man tat alles für seinen Clan, seinen Orden. Wer das nicht tat war ein Geächteter und blieb ein Geächteter, warum? Weil man Ruhn und Ruf nur gemeinsam erringen kann, ob zu fünft oder zu sechst manchmal auch zu acht.
Natürlich kann jeder, als überragender Kämpfer, an Brücken oder Marschroutren auch ganze Schlachten entscheiden und berühmt werden, aber wahren Ruf, echten Ruhm, den erobert man nur und ausschließlich in der Kampfgruppe, in der Schwadron.
Ich war einst genauso, ich, als mein werter und ehrenhafter Vater, habe die Brücke nach Caer Benowick verteidigt, ich, mein Vater war ein Waffenmeister, im besten Sinne des Wortes, ob mit Schwert und Schild oder mit der Pike, kein verdammter Midgarder oder Hibernier zog an ihm, mit, vorbei. War ich, er, in einem Kampf und ein anderer griff ein, zog er/ich mich zurück, denn Ehre verdient man nur allein. Dieses Gesetz galt bis zu einem Schneesturm der Albion, Midgard und sogar Hibernia heimsuchte, nach diesem Schneestum war alles anders.
Aber die höchste Ehre, da waren sich alle, nun gut, fast alle albionischen Ritter, einig, war der Kampf einer gegen einer oder zwei gegen zwei oder drei gegen drei, oder Armee gegen Armee aber verächtlich war der Kampf viele gegen einen - das haben wir verachtet. Natürlich ist jeder Feind ein Feind den es zu töten gilt - aber die Ehre darf man dabei nicht verlieren, der Schneesturm raubte uns die Ehre.
Mit diesem Schneesturm verloren wir Kämpfer unsere Ehre, denn von diesem Tag an wurde auch der Einzelne, der Held, der Kämpfer immer und wieder und wieder von vielen angegriffen. Es gab und gibt Ausnahmen, aber es sind eben Ausnahmen.
Denn damals, damals war es nicht wichtig, was man trug, es war wichtig, das man gemeinsam erreichte, das man das was man trug, als Bürde, verbesserte, damit man es leichter trug und ertrug.
Endes des Ausfluges - bald kommt Teil 3 des "Kelari im Silberwald!"
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