Seid gegrüßt, Geschichtsspürhunde!
Im Allgemeinen versuchen wir uns ja herauszuhalten, und euch das Spekulieren und Zusammenpuzzeln der geschichtlichen Hintergründe zu überlassen. Das ist der Teil, der am meisten Spaß macht: die Sage zusammenzusetzen. Und doch hat die Zeitlinie – oder sollte ich vielleicht sagen: die VIELEN Zeitlinien – immer wieder Verwirrung gestiftet, deshalb wollten wir nun ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir bestimmt noch mit etwas ausgereifterem aufwarten, aber für den Moment möchten wir hier nur die wichtigsten Ereignisse überreißen, damit ihr ein Gespür für den zeitlichen Ablauf bekommt:
1500 Jahre vor dem heutigen Tag: Der Blutsturm beginnt und auf Telara werden alle außer Regulos gefangen genommen. Der Körper von Regulos wird zerstört und sein Geist hinter einem Schutzbann in Schach gehalten, den die Vigilie errichtet hat, um Telara vor den Ebeneninvasionen zu retten.
500 Jahre vor dem heutigen Tag: Das Reich der Eth, das als Folge der Blutsturm Kriege entstanden war, fällt. Mit dem Aufstieg des Mathosianischen Reiches beginnt eine neue Ära für die Einwohner Telaras.
25 Jahre vor dem heutigen Tag: Nach dem Tode König Jostirs verrennen sich seine beiden Söhne, Aedraxis und Zareph, in einem sinnlosen Bürgerkrieg um die Krone.
20 Jahre vor dem heutigen Tag: Aedraxis benutzt die Maschinen, die Orphiel Fernwind für ihn baute, um den Schutzbann zu brechen, und entfesselte damit die Macht Regulos über Telara. Mit diesem Ereignis, das als Der Schatten in die Geschichte eingehen sollte, beginnen die Risse. Die Wächter-Helden werden zu dieser Zeit zum ersten Mal wiedererweckt, um Aedraxis davon abzuhalten, Telara ganz in die Hände von Regulos zu geben. Viele von ihnen werden von Telara zurückgeholt und erhalten eine Vision der Vigilie. Andere wiederum, wie Cyril und Shyla, bleiben in Telara, um es vor den Rissen zu schützen.
Zu dieser Zeit gehen Zareph und seine Anhänger nach Sprosshafen, um es, unter dem Schutz eines grossen Quellstein-Banns, vor den Ebenen zu schützen. Von dort aus führten sie einen langen und erbitterten Krieg gegen die Risse.
1 Jahr vor dem heutigen Tag: Eine Lebensfabrik der Eth wird in Freimark entdeckt. Es gelingt Orphiel, die Auferstehungsschmieden zum Laufen zu bringen und erweckt Asha Catari zu neuem Leben. Leider ist sie die einzige Seele, die mit besonderen Fähigkeiten ins Leben zurückgekehrt; in ihrem Fall ist es das Resultat einer Konfrontation mit Regulos und nicht dank einer wahren Auferstehung.
Kurz danach begeht Alsbeth Verrat an den Einwohnern Sprosshafens. Sie bringt sie dazu, ihre Truppen aus der Stadt zu senden, setzt dann deren magische Verteidigungsmaßnahmen außer Kraft und ermöglicht so das Einfallen einer massiven Todesinvasion. Die Stadt fällt, Zareph opfert sich, indem er sich mit dem Bösen in der Stadt einschließt.
Ohne die Vermittlung von Zareph gehen Orphiel und Cyril getrennte Wege und nehmen ihre jeweiligen Anhänger mit sich. Daher rührt die Spaltung der Einwohner Telaras in Wächter und Skeptiker.
Heute: Neue Ränge Auserwählter Wächter kehren von der Vigilie zurück mit einer neu gewonnenen Vision über Telaras Zerstörung, um ihren neuen Kreuzzug anzuführen. Fast zur gleichen Zeit baut Orphiel eine Zeitmaschine, eine zeitweilige Lösung, um Skeptiker zurückbringen zu können, falls es nötig sein sollte. Nach der ersten Inbetriebnahme beginnen Auserwählte Skeptiker aus der Zukunft zurückzuströmen, um der Welt von ihrem bevorstehenden Untergang zu berichten.
Die Zukunft der Skeptiker:
8 Jahre nach dem heutigen Tag: Meridian wird von den Wächtern geplündert. Die überlebenden Skeptiker verkriechen sich in befestigten Lebensfabriken, um weiter an der Auferstehung durch Maschinen zu arbeiten.
14 Jahre nach dem heutigen Tag: Orphiel verschwindet spurlos.
20 Jahre nach dem heutigen Tag: Sylver Valis entdeckt Möglichkeiten, Auserwählte mit Maschinen zu erschaffen. Diese neuen Skeptiker werden zurückgeschickt, um zu versuchen, das Desaster, das sie bereits erlebten, abzuwenden, während sie durch die Zeitmaschine in die Vergangenheit entkommen.


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